Krebsberatungsstellen im Westmünsterland: Sparkasse unterstützt Beratungsangebote

In einer Presseinformation vom 09.01.2020 schreibt die Sparkasse Westmünsterland:
Krebs ist eine Diagnose, die Betroffene und ihre Angehörigen oft völlig unerwartet trifft. In dieser schwierigen Zeit fühlen sich viele der Menschen allein mit ihren Fragen, seelisch belastet oder überfordert. Häufig wissen sie nicht, an wen sie sich wenden können. Psychosoziale Krebsberatungsstellen des Tumor-Netzwerks im Münsterland (TiM) e.V. bieten Hilfe bei psychischen Belastungen und Fragen zu Sozialleistungen. Im Kreis Coesfeld finden Beratungen regelmäßig in Coesfeld und in Dülmen statt und im Kreis Borken in Ahaus, Borken und Gronau. Hier erhalten Krebs-Betroffene, Angehörige und Freunde Hilfestellung, um die eigene Krankheit zu bewältigen oder mit der Erkrankung von nahestehenden Menschen angemessen umzugehen.

„Viele Menschen, die sich an uns wenden, erleben Ängste, die durch eine Krebsdiagnose entstehen können, als belastend. Sie sind verunsichert, wie es für sie beruflich oder z.B. finanziell weitergeht, wenn sie länger krank sind und sie wissen vielleicht nicht, ob ihre Krankheit geheilt werden kann“, sagt Gudrun Bruns, Leiterin der Krebsberatungsstelle TiM e.V. In dieser Situation kann es wichtig und hilfreich sein, mit jemandem offen über Sorgen sprechen zu können und sich zu vielen Fragen zu informieren. „Wir unterstützen dabei, mit den psychischen Belastungen einen Umgang zu finden und geben auch Informationen zu Sozialleistungen, die Betroffene in Anspruch nehmen können. Dazu gehören z.B. finanzielle Hilfen und z.B. Rehabilitationsmaßnahmen. Unser wichtigstes Ziel ist es, die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen zu verbessern“.

Vielen Menschen fällt es schwer, sich mit dem Thema „Krebs“ zu beschäftigen. „Deshalb ist Ihre Arbeit so wichtig“, betont Heinrich-Georg Krumme, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Westmünsterland. „Wir engagieren uns, damit Menschen in schwierigen Lebenssituationen Unterstützung bekommen können und nicht allein die vielfältigen Belastungen bewältigen müssen. Deshalb leisten wir gerne unseren Beitrag, damit für Ratsuchende das Angebot kostenfrei bleiben kann.“ In den letzten 21 Jahren hat die Sparkasse die Einrichtung mit insgesamt 145.000 Euro unterstützt.

Rund 3.500 Betroffene und Angehörige wenden sich jährlich an die Krebsberatungsstelle, die in rund 5.400 Gesprächen unterstützt und begleitet werden. „Deshalb ist Ihre Spende sehr wichtig“, bedanken sich Gudrun Bruns und Dr. Mark Lönnies, vorsitzender Geschäftsführer der Christophorus-Kliniken GmbH, bei Heinrich-Georg Krumme. Beide betonten ihm gegenüber, dass die enge Anbindung der Außenstellen an das jeweilige Krankenhaus sehr sinnvoll ist.

Vortrag „Niemand ist alleine krank“
Neben der Einzelberatung werden auch Informationsabende angeboten: Am 05. März um 19.30 Uhr referiert Gudrun Bruns im Konferenzraum der Christophorus Kliniken in Coesfeld zum Thema „Niemand ist alleine krank – eine Krebserkrankung bringt für Betroffene und Angehörige viele Veränderungen mit sich“. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich zu informieren, welche Veränderungen durch eine Krebserkrankung bei Betroffenen und Angehörigen entstehen können und was helfen kann, einen guten Umgang damit zu finden.

Die Sprechzeiten in den Außenstellen im Westmünsterland finden in bzw. an Krankenhäusern statt. Termine in allen Außenstellen werden von der Hauptstelle der Krebsberatung in Münster aus koordiniert.  Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich.
Terminvereinbarung
Tel.: 0251 62 56 2010 Mail: info@krebsberatung-muenster.de
Weitere Informationen zum Angebot der Krebsberatungsstelle gibt es im Internet unter www.krebsberatung-muenster.de.

Kontakt: Sparkasse Westmünsterland, Robert Klein
(Leiter Kommunikation und Medien / Pressesprecher)
Tel.: 02563/403-2005
pressestelle@sparkasse-westmuensterland.de
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