Niemand ist alleine krank

Die Diagnose Krebs erleben Betroffene und Angehörige häufig als sehr einschneidend. An Krebs erkrankte Menschen und ihre Angehörigen fühlen sich belastet durch Ängste, Unsicherheiten und viele ungeklärte Fragen. Angehörige oder Freunde sind häufig verunsichert, wie sie mit dieser Situation und dem Betroffenen umgehen sollen.
Es entstehen Fragen wie „Soll ich ihn bzw. sie auf die Erkrankung ansprechen? Wie kann ich „richtig“ helfen?“ Angehörige möchten den erkrankten Menschen dabei unterstützen, mit den alltäglichen Auswirkungen der Erkrankung umzugehen und sind unsicher, was sie tun können. Oft fällt es schwer, offen über Befindlichkeiten, Wünsche und Bedürfnisse zu sprechen und passende Worte zu finden. Gleichzeitig sind Angehörige durch die eigene psychische Belastung, durch die Neuorganisation des Alltags und durch Übernahme von Mehraufgaben beansprucht und kommen manchmal selbst an Grenzen ihrer körperlichen und psychischen Belastbarkeit.
In diesem Vortrag wird über mögliche Reaktionen auf eine Krebsdiagnose informiert und es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie mit dieser Situation umgegangen werden kann. Außerdem werden Informationen zu Unterstützungsangeboten vermittelt

Montag, 04.11.2019
18.30 Uhr
Referentin: Gudrun Bruns, Diplom-Sozialpädagogin, Psychoonkologin (WPO), Leiterin der Krebsberatungsstelle des Tumor-Netzwerks im Münsterland e.V.
Ort: Gesundheitshaus, Raum 403
Teilnahmegebühr: 3,00 €

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.